Projekte

Regenbogen

Um die Sortenvielfalt unserer Obstgenressourcen zu erhalten, laufen bei FRUCTUS in Zusammenarbeit mit Agroscope sowie mit anderen privaten Organisationen verschiedenen Projekte. Diese werden im Rahmen des nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für die Ernährung und Landwirtschaft (NAP- PGREL) bearbeitet und vom Bundesamt für Landwirtschaft finanziell mitunterstützt.

Sammlungen und Edelreiserschnittgärten

FRUCTUS unterhält einige der Obstsammlungen, die im Rahmen des NAP-PGREL zusammen mit verschiedenen Edelreiserschnittgärten in der ganzen Schweiz erhalten werden. Diese Sammlungen dienen nicht nur dem Erhalt der verschiedenen Sorten, sondern sind auch für deren Beschreibung und Beurteilung besonders wichtig. Die Edelreiserschnittgärten hingegen dienen der Vermehrung.

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Gesamtschweizerische Obst- & Beereninventarisierung

Erstmals wurde in den Jahren 2000-2005 in einer gesamtschweizerischen Obst- und Beereninventarisierung die nationale Obstvielfalt systematisch festgehalten. In den fünf Jahren des Projekts haben rund 12’000 Personen selten gewordene Sorten gemeldet. Insgesamt konnten so knapp 195’000 einzelne Obstbäume und Beerenstandorte in die Projekt-Datenbank aufgenommen werden.

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Beschreibung von Obstgenressourcen

Inzwischen wurden in mehreren aufeinander folgenden Projekten zur Beschreibung von Obstgeressourcen rund 2400 Sorten mit definierten Deskriptoren genau beschrieben und für die Schweizerische Nationale Datenbank für die Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen pomologisch und fotografisch dokumentiert. Von 5000 Akzessionen (Sortenherkünfte) der Hauptobst-Arten Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume wurde ein genetisches Profil erstellt. Darüber hinaus konnten Hunderte von Kernobstsorten auf ihre Krankheitsanfälligkeit gegenüber Schorf, Mehltau und Feuerbrand untersucht werden. Akzessionen, welche bis dahin noch keine Beurteilung auf Schorf- und Mehltau-Anfälligkeit erhalten haben, wurden gestaffelt in einer Anlage in Horgen (ZH) untersucht. 2015 wurden die letzten 750 Apfel-Akzessionen mit je zwei Bäumen gepflanzt. Diese werden dort weiterhin beurteilt.

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Nutzung von Obstgenressourcen

In den letzten Jahren wurden weitere Projekte zur Nutzung alter Obstgenressourcen lanciert. So zum Beispiel Most-, Obstbrand- und Cider-Versuche, die mit den vielversprechendsten alten Obstsorten realisiert wurden. Die Ergebnisse sind öffentlich zugänglich und sollen den Produzenten und Verarbeitern bei der Auswahl der passenden Sorten helfen.

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Promotion von Obstgenressourcen

In einem neuen Projekt zur Promotion von unseren Obstgenressourcen werden die Top Kandidaten, welche durch besondere Krankheitsrobustheit und/oder qualitativen Eigenschaften überzeugen, gezielt gefördert, damit sie den Weg zurück auf unsere Teller oder in unser Glas finden.

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FRUCTUS plus – Das Kompetenzzentrum 

Mit dem Projekt «FRUCTUS plus» baut die Vereinigung zur Förderung alter Obstsorten ab Mai 2020 das neue Kompetenzzentrum für alte Obstsorten auf. In diesem Projekt wird das bei FRUCTUS reichlich vorhandene pomologische Wissen gebündelt und durch Beratung und Schulung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

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Nützliche Links:

NAP-PGREL: https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/nachhaltige-produktion/pflanzliche-produktion/pflanzengenetische-ressourcen/nap-pgrel.html

Liste der NAP-Projekte von Fructus: https://www.pgrel.admin.ch/pgrel/#/organisation/detail/18/project

Schweizerische Nationale Datenbank pflanzengenetischer Ressourcen: https://www.pgrel.admin.ch/

Agroscope Wädenswil, Genressourcen Obst: https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/pflanzenbau/pflanzenzuechtung/obst/genressourcen-obst.html