Geschichte

2021
Eröffnung des neuen Obstlehrpfades in Steinmaur mit dem renovierten FRUCTUS-Pavillon als Ersatz für den bisherigen Lehrpfad Höri-Steinmaur.
Pflanzen der Primärsammlung Quitten in Unterlangenegg BE.

2020
Start des Projektes «FRUCTUS plus» zum Aufbau des Kompetenzzentrums alte Obstsorten.
Start des Projektes zur Promotion von Obstgenressourcen (PROGR).

2019
Alfred Aeppli übernimmt das Präsidium von Kaspar Hunziker.
Organisation des Internationalen Pomologentreffens in Salez SG zusammen mit der Vereinigung HORTUS.

2018
Inventarisierung der Schweizer Quittensorten.

2017
Start des Projekts Biologische Revitalisierungen von Obstbäumen (BIOREV) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL.

2015
Kaspar Hunziker übernimmt das Präsidium von Klaus Gersbach. FRUCTUS betreut in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) aktuell sieben Obstsortensammlungen, in denen hunderte von Kernobst-, Steinobst- und Baumnusssorten abgesichert werden.
Ergänzung der bisherigen Beschreibungsprojekte von alten Sorten (BEVOG) mit Projekten zur Nutzung von Obstgenressourcen (NUVOG), unterstützt vom BLW.

2013: Herausgabe der ersten «FRUCTUS-Sortenliste Feldobstbau» mit robusten Apfelsorten, geeignet für Feldobstbau und Hausgarten in Zusammenarbeit mit IP-Suisse, Migros-Terra Suisse und dem BLW.

2011
Organisation der internationalen Obstsortenschau in Zug zusammen mit dem Schweizer Obstverband. Der Anlass erhielt für die 1’740 gezeigten Obstsorten einen Eintrag im World Guinness Buch der Rekorde.
Das Buch «Früchte, Beeren, Nüsse» mit 800 Porträts von Obst- und Beerensorten der Schweiz erscheint im Haupt Verlag, verfasst von Experten von FRUCTUS und ProSpecieRara.

2008
Der Schneiderapfel wird zur ersten «Schweizer Obstsorte des Jahres» gekürt.
Eröffnung des FRUCTUS-Pavillons über alte Obstsorten, deren Anbau und Verarbeitung als Mostobst in Steinmaur.

2007
Start des NAP-Projektes Baumnüsse in der Schweiz: sichern – sammeln – nutzen

2005
Organisation der Nationalen Sortenschau in Frauenfeld. Das Buch «Rosenapfel und Goldparmäne» erscheint in Zusammenarbeit mit ProSpecieRara und erhält ein Jahr später an der Frankfurter Buchmesse die Goldmedaille.
Das Buch «Pomologische Studien des frühen 19. Jahrhunderts» wird herausgegeben als kommentiertes Faksimile der pomologischen Studien von Caspar Tobias Zollikofer (1774-1843).

2003
Eröffnung des Obstlehrpfandes von Höri nach Steinmaur.
Start der Projekte zur agronomischen und pomologischen Beschreibung von Obstgenressourcen (BEVOG) im Rahmen des NAP-PGREL) unterstützt vom BLW.

2001
Organisation des ersten Internationalen Pomologentreffens in Wädenswil.

2000
Start des fünfjährigen Projektes “Inventarisierung der Obst- und Beerensorten der Schweiz” zusammen mit Agroscope, kantonalen Stellen und privaten Organisationen im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (NAP-PGREL) des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). Über 2000 Obstsorten wurden danach für die Erhaltung in Sortensammlungen vermehrt.

1999
Klaus Gersbach übernimmt das Präsidium von Karl Stoll. Start der Nussprojekte in der Westschweiz.

1998
Organisation der Nationalen Obstsortenschau in Burgdorf.

1992
Organisation der Nationalen Obstsortenschau in Winterthur. Kauf der Bibliothek von Silvio Martini mit vielen wertvollen, alten Pomologien.

1987
Start der Obstsortensammlung Höri mit vielen Neupflanzungen.

1986
Organisation der Nationalen Obstsortenschau in Olten.
Basierend auf dieser Sortenschau wird eine Apfelsortenkartei mit 300 Sorten erstellt.

1985: Gründung des Vereins FRUCTUS am 3. April 1985 in Zürich auf Initiative von Dr. Karl Stoll und Dr. Roger Corbaz. Karl Stoll wird erster Präsident von FRUCTUS.