Usterapfel

Diese Süssapfelsorte wurde erstmals 1750 schriftlich erwähnt, die genaue Herkunft ist nicht bekannt. Sie hat sich von Uster aus in der Schweiz verbreitet.

Steckbrief

Verwendung Tafel-, Most-, Koch- und Dörrapfel
Geschmack süss, fein aromatisch bis aromatisch
Reifezeitpunkt mittel bis spät
Fruchtgrösse klein bis mittel, Höhe 60 mm, Durchmesser 55 mm
Lagerung keine Lagersorte
Blütezeitpunkt spät
Fruchtfarbe Grundfarbe: gelb. Deckfarbe: rot
Synonyme Ankebälleli, Blatterapfel, Chridebüchsler, Goldapfel, Zitronenapfel, Zitrönler

Krankheitsanfälligkeit

Schorf schwach anfällig (Felderhebungen)
Mehltau schwach anfällig (Felderhebungen)
Feuerbrand Triebtestung: mittlerer Befall (1 Test)
Marssonina k.A.

Datenquelle und Auftrag

Die Sortenblätter wurden in einem Projekt zur Beschreibung von Obstgenressourcen im Auftrag des BLW bei FRUCTUS und Agroscope im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für die Ernährung und Landwirtschaft (NAP- PGREL) erstellt. Das FRUCTUS-Projekt wird vom Bundesamt für Landwirtschaft finanziert.
Bei den Sorten ohne Sortenblatt wurden die Beschreibungen von FRUCTUS-Fachpersonen erstellt basierend auf Literaturangaben und Erfahrungswerten.