Sternapi

Den Überlieferungen zufolge, soll dieser Apfel aus der Römerzeit stammen. Angeblich wurde diese Sorte vor allem in der Westschweiz auch als Stammbildner verwendet.

Synonyme: Api étoilé, Sternapfel

Steckbrief

Verwendung Dekoration, Mostapfel, Cider (bittersüss)
Geschmack sauer, ausgeglichen, fad
Reifezeitpunkt sehr spät
Fruchtgrösse klein bis mittel, Höhe 48 mm, Durchmesser 61 mm
Lagerung im Kühllager bis April lagerbar
Höhenlage nicht geeignet
Blütezeitpunkt mittel bis spät
Fruchtfarbe Grundfarbe: grüngelb, Deckfarbe: rot
Krankheitsanfälligkeit
Schorf mittel anfällig
Mehltau anfällig
Feuerbrand Triebtestung: mittlerer bis hoher Befall (3 Tests)
Marssonina k.A.

Anbau in höheren Lagen: Die meisten Apfelsorten gedeihen auf der Alpennordseite als freistehende Bäume bis auf eine Höhe von rund 700 m.ü.Meer problemlos. In höheren Lagen bis ungefähr 1000 m.ü.M kommen spätreifende und besonders frostempfindliche Sorten nicht mehr in Frage. Darüber benötigt es entweder einen geschützten Standort, z.B. an einer Hauswand oder speziell an Höhenlagen angepasste sorten. Kritisch wird es ab ungefähr 1200 m.ü.M, aber selbst dort können Apfelbäume mit einer geschickten Sorten- und Standortwahl erfolgreich kultiviert werden. Als Faustregel gilt, dass pro 100 m höhere Lage die Blüte und Ernte um rund eine Woche verzögert wird. Wird im Steckbrief “nicht geeignet” angegeben, so fehlen gesicherte Angaben, dass die Sorte für Höhenlage geeignet ist.

Datenquelle: Die Sortenblätter wurden in einem Projekt zur Beschreibung von Obstgenressourcen im Auftrag des BLW bei FRUCTUS und Agroscope im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für die Ernährung und Landwirtschaft (NAP- PGREL) erstellt. Das FRUCTUS-Projekt wird vom Bundesamt für Landwirtschaft finanziert.
Bei den Sorten ohne Sortenblatt wurden die Beschreibungen von FRUCTUS-Fachpersonen erstellt basierend auf Literaturangaben und Erfahrungswerten.