Grüner Fürstenapfel

Diese sehr alte Sorte soll bereits im 17. Jahrhundert im kurfürstlichen Garten in Koblenz (Deutschland) kultiviert worden sein. Wurde 1888 in der Monatsschrift für Obst- und Weinbau als «empfehlenswerte Wirtschaftsfrucht» erwähnt.

Steckbrief

Verwendung Tafel- und Mostapfel
Geschmack sauer, ausgeglichen, fein aromatisch
Reifezeitpunkt spät
Fruchtgrösse Grösse: mittel bis gross, Höhe 62 mm, Durchmesser 72 mm
Lagerung im Kühllager bis Juni lagerbar
Blütezeitpunkt spät
Fruchtfarbe Grundfarbe: grüngelb, Deckfarbe: rot
Synonyme k.A.

Krankheitsanfälligkeit

Schorf schwach anfällig
Mehltau mittel anfällig
Feuerbrand Triebtestung: niedriger Befall (5 Tests)
Marssonina k.A.

Datenquelle und Auftrag

Die Sortenblätter wurden in einem Projekt zur Beschreibung von Obstgenressourcen im Auftrag des BLW bei FRUCTUS und Agroscope im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für die Ernährung und Landwirtschaft (NAP- PGREL) erstellt. Das FRUCTUS-Projekt wird vom Bundesamt für Landwirtschaft finanziert.
Bei den Sorten ohne Sortenblatt wurden die Beschreibungen von FRUCTUS-Fachpersonen erstellt basierend auf Literaturangaben und Erfahrungswerten.