Chüsenrainer

Der Chrüsenrainer soll im 19. Jahrhundert im Chüsenrainerwald nahe Sempach (Kanton Luzern) gefunden worden sein.

Steckbrief

Verwendung Tafel-, Koch- und Mostapfel, Cider (sauer)
Geschmack sauer, ausgeglichen, fein aromatisch
Reifezeitpunkt mittel bis spät
Fruchtgrösse mittel bis gross, Höhe 56 mm, Durchmesser 72 mm
Lagerung im Kühllager bis März lagerbar (niedrige Temperatur führt oft zu Fleischbräune)
Blütezeitpunkt früh bis mittel
Fruchtfarbe Grundfarbe: grüngelb. Deckfarbe: orange, rot
Synonyme k.A.

Krankheitsanfälligkeit

Schorf mittel anfällig
Mehltau stark anfällig
Feuerbrand Triebtestung: mittlerer bis hoher Befall (3 Tests)
Marssonina k.A.

Datenquelle und Auftrag

Die Sortenblätter wurden in einem Projekt zur Beschreibung von Obstgenressourcen im Auftrag des BLW bei FRUCTUS und Agroscope im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für die Ernährung und Landwirtschaft (NAP- PGREL) erstellt. Das FRUCTUS-Projekt wird vom Bundesamt für Landwirtschaft finanziert.
Bei den Sorten ohne Sortenblatt wurden die Beschreibungen von FRUCTUS-Fachpersonen erstellt basierend auf Literaturangaben und Erfahrungswerten.